Alte Heimat und ein Rudel Wölfe … Teil 2

… ich hab ja nur die Hälfte geschafft. Oh, du weißt nicht was das soll? Ich habe diesen Beitrag in 2 Teile geteilt, falls du den ersten noch nicht gelesen hast, hier isser…. -Der Teil 1 mit den Wölfen-

Ok, nun aber weiter mit Teil 2. Nach einem sehr leckeren Abendessen, gutem Bier, tollen Gesprächen, einer ordentlichen Mütze voll Schlaf, hab ich am nächsten morgen… verpennt! Stell sich das einer vor: DIE Fotochance und die Petra dreht sich nochmal um, tz tz tz. Nur gut das Thomas ordentlich laut geklopft hat 2x übrigens, beim ersten Mal hab ich das nicht gehört! … Ich also, Katzenwäsche, rein in die Klamotten, Zeug packen, die Dicke5 mit samt Zubehör auch rein und ab, runter zum Frühstück. Schnell was eingeschmissen, bissi was für Mittags machen, Tee nicht vergesse und los gehts. Boahh das war ne knappe Nummer, nur gut das ich echt schnell sein kann wenn ich muss…

Was steht denn heute auf dem Plan? Wölfe im Wasser! Die blonden Wölfe sind es diesmal. Gestern waren die „bunten“ und die schwarzen dran. Begrüßung, Verteilung der Teilnehmer auf die Fahrzeuge und los geht´s.

… angekommen, erst mal Lage sondieren…Die Wiese war unterwasser. Wie tief? keine Ahnung, d.h. heute werden auf jeden Fall die Füße nass. Aber- ich sag nur: die Fotos werden für alles entschädigen! Wir haben unsere Plätze ausgesucht, Katja und Miguel haben die Wolfe geholt und es kann los gehen. Alles ist sehr ruhig, ohne Geschrei, Gebrüll und Gehetze, alles sehr entspannt. Ein tolles Shooting mit so einer respektvollen Gruppe. Jeder achtet auf den Anderen, steht nicht im Bild niemand muss immer der Erste sein, ihr wisst was ich meine…. Auch den Tieren gegenüber wurde sich von jedem respektvol verhalten. Kein Bedrängen, dauern anfassen usw…. Ach ja, die Bilder, willst du sehen, büdde:

Sensationell, das war soooooo toll. Übrigens meine Füße waren nur kalt, nicht nass. Das einfetten vor dieser Aktion hat sich gelohnt. Durchgefroren aber zufrieden sind wir wieder zurück gefahren. Jetzt erstmal aufwärmen und ein wenig Essen. Fröhliches Geplapper, Gefachsimpel und Tee oder Kaffee schlürfen war jezt angesagt.

Nach einer Pause ging es dann weiter mit „Schröder“. Ich musste so lachen über diesen Namen. Schröder ist ein Keiler, nocht nicht ganz ausgewachsen aber ordentlich frech und verfressen. Wir sind wieder in das angrenzende Waldstück und konnten die Sau fotografieren…. Natürlich liegst du für die Fotos wieder im Dreck. Der Waldboden war aber nicht nass, eher nur leicht feucht und er hat gut gerochen, so frisch nach Wald eben. Schröder ist während des Shootings immer mal wieder über die auf dem Boden liegenden Fotografen und Fotgräfinnen gestapft. Das hat schon gezwickt und auch ein wenig für Unruhe gesorgt. Bei mir kam er an und wollte meine Dicke5 mal untersuchen. Ein beherzter Griff auf seinen Rüssel mit einem “ lass das “ hat ihn davon überzeugt das sein zu lassen. Zu dem ist ja Katja immer da gewesen mit Futter um ihn weg zu locken wenn er zu aufdringlich wurde. Beeindruckend sind auch seine Hauer. Die Dinger sind ganz schön scharf und können im Vorbeigehen mal eben dein Bein aufschlitzen.

Das nächste Tier war echt lustig, Maggie das Stinktier. Ein schnelles kleines wuseliges Wesen. Katja hat sie auf den Boden gesetzt und zack, sie war im Unterholz verschwunden. Semigeil für Fotos… allerdings war sie auch schnell davon überzeugt sich in die andere Richtung zu bewegen -mit Banane übrigens- Maggie war eine ganze Weile damit beschäftigt die Banane aus dem Moos zu lutschen und aus der Rinde des Baumes zu pulen. Die größte Sorge war: wann stinkert ein Stinktier dich denn an? Katja hat erklärt das es dazu schon einiges braucht und wir uns keine Sorgen machen brauchen.

Den zuckersüßen Abschluss haben Frankie und Robin gemacht. Das erste Mal Draußen, Menschen, fremde Geräusche…ach wie aufregend, auch für uns. Ganz leise sollten wir sein, damit die Kleinen keinen Stress haben. Die beiden waren in den ersten paar Minuten ein wenig verwirrt. Dann haben sie aber festgestellt, das diese Menschen mit den komischen Maschinen total nett sind und Zack, wuselten sie schnur straks auf zu uns. Das war so schnell, das ich einige unscharfe Bilder gemacht habe. Nach einer Weile hatte ich mich warm fotografiert und konnte ein paar wirklich niedliche Bilder machen. Ach, was für Tiere das sind die wir da fotografieren durften? Otterbabies! 2 unglaublich süße Otterbabies.

Wir hatten dann noch die Möglichkeit zu allen Wölfen ins Gehege zu gehen. DAS war mega! Miguel hat uns noch einiges zu den Tieren und zu der Arbeit von Wild Animal Actors erzählt. Unsere Fragen wurden beantwortet und es war noch mal sehr spannend den Tieren so nahe zu sein, vor allem so vielen auf ein Mal. Beim fotografieren hatten sie immer 3 Tiere mitgenommen.

Ein Foto möchte ich euch noch separat zeigen. Ich hab 4 Bilder gemacht oder so und bei diesem hatte Sie die Zungenspitze kurz draußen und schaut sehr angestrengt drein. Ein sehr witziges Bild wie ich finde. Eine Mischlingswölfin mit einer sehr speziellen Frisur:

Johnny Krüger hat uns fotografiert als wir in dem Gehege waren. Vielen Dank dafür und das ich die Bilder hier zeigen darf.

Die Wölfe waren alle samt sehr vorsichtig, eher ängstlich. Aber nach einem vergewissern „dietutnix“ durfte ich auch anfassen! An dieser Stelle noch mal ein herzliches Danke an Thomas für die Mitfahrgelegenheit und an Katja und Miguel von den Wild Animal Actors für euren Einsatz und die wunderbare Begleitung durch die 2 Tage. Nicht zu vergessen Danke an Johnny Krüger von Tierfototraum für die sehr gute Organisation. Ich hab schon den nächsten Fotoeinsatz bei ihm gebucht… Bären-ihr dürft gespannt sein

Klick…

3 Kommentare

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Und zack, war der Blogbeitrag fertig. 🙂
Als Otterfanin hätte ich die Otterbabiesauch gerne mal aus der Nähe gesehen und mich gerne von den Wölfen beschnüffeln lassen. Gute Bilder hast du mitgebracht und einen unterhaltsamen Blog geschrieben. Ach ja, die »spezielle Frisur« erinnert mich irgendwie an Trump, obwohl der nicht so viele Haar im Gesicht hat. Aber hübsch ist sie, auf ihre Weise.

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